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Musik

Ensemble Naumann spielt großes Galakonzert mit Werken von Gabriel Faurés

Anlässlich des 100. Todestages des französischen Meisters findet in St. Anton ein großes Galakonzert statt.

2024 ist das große Fauré Festjahr!

Anlässlich des 100. Todestages des bedeutenden französischen Meisters wird es am 27. Oktober 2024 um 17 Uhr in St. Anton ein großes Galakonzert mit seinen bedeutendsten Werken geben.

Im Zentrum des Konzertes wird Faurés „sanftmütiges“ Requiem stehen. "Vom menschlichen Vertrauen in die Ewigkeit beherrscht" hatte Fauré hiermit den Tod des Vaters und der Mutter verarbeitet und in einzigartiger Weise ein zeitloses Werk von großem Trost und erlösender Erbauung geschaffen. Das Ensemble Naumann will diesen persönlichen Geist heben und das Werk in seiner ursprünglichen Gestalt 1889 aufführen. Daneben werden weitere musikalische Kostbarkeiten des französischen Meisters zu erleben sein, wie der Lobgesang des Jean Racine (Cantique de Jean Racine) oder die tragische, seiner verstorbenen Frau gewidmete Élégie. Die Soloparts werden überwiegend von Mitgliedern des Ensembles bestritten. Das für seine berührende Schlichtheit bekannte „Pie Jesu“ wird so von der Sopranistin Helena Huber gesungen, die das gesamte Repertoire von Oper bis Musical beherrscht und regelmäßig in Produktionen bspw. des Residenztheaters München, Hoftheaters Bergkirchen oder Agon Theaters München zu erleben ist. Der Augsburger Kunstförderpreisträger Matthias Lika, der jüngst bei Werkstattkonzerten der Bachakademie Stuttgart brillierte und unter der Leitung von Prof. Hinnerk Andresen bei den Füssener Festtagen Alter Musik debutierte, wird den Baritonpart übernehmen. An der Orgel wird schließlich Peter Bader, Organist an der Basilika St. Ulrich und Afra, die Augsburgerinnen und Augsburger verzaubern. Die Gesamtleitung hat Andreas Holzhauser inne.

Das Ensemble Naumann wurde im Februar 2023 gegründet.
Es besteht aus professionellen Sängerinnen und Sängern, Musiklehrerinnen und Musiklehrern und passionierten Laien. Mehrere Kunstförderpreisträger der Städte Augsburg und Landsberg sind unter den Mitgliedern des Chores. Das semiprofessionelle Solistenensemble möchte projektbezogen bedeutende Werke des Konzertfachs einstudieren und in symphonischen Konzerten zur Aufführung bringen. In einem fulminanten Debutkonzert am 6. Januar 2014 in der ausverkauften Heilig-Kreuz-Kirche Augsburg (u.a. mit Saint-Saens Oratorio de Noel) konnte sich der Klangkörper erstmals dem Publikum vorstellen. Anfang 2025 ist eine Tournee mit Bachs Johannes Passion geplant.

Namensgeber des Projekts ist Pater Hermann Naumann OSB, der als Musiklehrer am Gymnasium bei St. Stephan, v.a. aber als Sängerfreund viele Mitglieder des Ensembles musikalisch geprägt hat.
Die Namenswahl soll aber unabhängig von diesem individuellen biographischen Bezug sinnbildlich auch für viele andere Persönlichkeiten stehen, die bei jungen Menschen den musikalischen Funken entzündet und die musikalische Leidenschaft geweckt haben. So bezeugt der Name Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und erinnert daran, dass musikalisches Wissen und Können stets über Generationen hinweg weitergegeben wird.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite unter: https://www.ensemble-naumann.de

Bildnachweis: Michael Zink

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