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1. Augsburger Sicherheitskonferenz

Ein Festival der Solidarität vom 29. Juni bis 01. Juli im Provino Club...

Das Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg hat sich am 21.10.2017 formal konstituiert. Es ist ein loser Zusammenschluss aus vielfältigen Initiativen und Einzelpersonen. Vom 29. Juni bis 01. Juli organisiert das Netztwerk nun die 1. Augsburger Sicherheitskonferenz im Provino Club. Dort soll kontrovers diskutiert werden, was Sicherheit in unserer Gesellschaft bedeutet:

Wir alle wollen sicher leben. Wir wollen nachts ohne Angst durch dunkle Gassen gehen, selbst wenn wir betrunken sind und auch dann wenn wir nicht männlich, weiß und heterosexuell sind. Wir wollen ohne Belästigungen und Beleidigungen durch den Alltag kommen, selbst wenn unsere Haut schwarz ist oder wir im Rollstuhl sitzen. Wir stehen darauf, dass wir ver­sichert sind, – ja wirklich! -, weil wir gerne gesund sind und von guten Ärzt*innen kostengünstig behandelt werden. Wir finden gut, wenn unsere Arbeit gerecht entlohnt wird, das ließe uns zuversichtlicher in die Zukunft blicken.
So zuversichtlich sind wir aber nicht. Die Welt ist nicht sicherer geworden. Es ist deshalb mal Zeit, die gängigen Strategien und Methoden, Sicherheit herzustellen, zu hinterfragen.

Wie schaffen wir gemeinsam und für alle Sicherheit, wenn wir gängige Strategien und Praktiken zu ihrer Herstellung umordnen, anders denken und in eine konkrete Utopie umsetzen?

► Zwischen Konferenz und Festival wollen wir – wild und kontrovers - Sicherheit diskutieren und erfahrbar machen. Eines unserer Ziele ist es, uns zu vernetzen, um als solidarische Gemeinschaft, über das Bestehende hinaus, grenzenlose Solidarität zu realisieren.

► Polizei und Militär, Grenzsicherung und Gesichtserkennungssoftware sind Manifestationen eines staatlichen Sicherheitsversprechens und ermöglichen gleichzeitig spezifische Formen von Gewalt und Ausgrenzung.

► Überwachungskameras und Ordnungsbeamte, Aufenthaltsverbote und Regeln zur Platznutzung sollen städtische Sicherheit herstellen und sind dabei auch ein Eingriff in die Autonomie der Menschen, die in einer Stadt leben.

► Wir wollen versuchen, neue solidarische Antworten auf alte und neue Sicherheitsfragen zu geben.
- Geht meine Sicherheit auf die Kosten anderer?
- Dienen die Grenzzäune um Europa der Sicherheit aller?
- Trifft es zu, dass die Anwesenheit von mehr Polizist*innen die Sicherheit verbessert?
- Sind alle gleichermaßen sicher?
- Wie schaffen wir gemeinsam und für alle Sicherheit?

► Gestaltet mit uns die Augsburger Sicherheitskonferenz - Mit Vorträgen, Diskussionen, Theater-, Kunst- und Musikperformances, Filmvorführungen, Parties, Konzerten, Kochkursen, Diskussionsrunden. Seid dabei: wild und kontrovers!

Ausschreibung hier: https://augsburg.solidarity-city.eu/startseite/1-augsburger-sicherheitskonferenz-ein-festival-der-solidaritaet/ (pm/etz)

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