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Augsburg: eins - Bombe: nuulll!
Die am vergangenen Dienstag bei Bauarbeiten in der Jakoberwallstraße gefundene Fliegerbombe ist erfolgreich entschärft. Das meldet die Stadt Augsburg. Die Polizei konnte die gesamte Schutzzone um 19 Uhr wieder freigeben.
Oberbürgermeister Kurt Gribl dankte den 4000 Menschen, die am ersten Weihnachtsfeiertag im Einsatz waren, aber auch den betroffenen Bürgern für ihre Mithilfe: "Diese hilfsbereite Grundhaltung der Augsburger in dieser besonderen Situation macht mich als Oberbürgermeister stolz. Ich danke auch den Medien für die Unterstützung bei der Information der Bevölkerung und den eingesetzten Kräften der Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen."
Die Räumung der Schutzzone erfolgte nach Angaben der Polizei friedlich, geordnet und im Zeitplan. Die meisten der 54.000 Augsburger sind offensichtlich bei Freunden und Verwandten untergekommen, die Notunterkünfte wurden von nur knapp 1000 Bewohnern in Anspruch genommen. "Dieser Verlauf zeigt uns, dass es eine gute Entscheidung war, den Entschärfungstermin auf den 1. Weihnachtsfeiertag zu legen", so Gribl.
Nach der erfolgreichen Entschärfung können die Bürger mit den Bussen der Stadtwerke kostenlos zurückfahren. Dazu sollen schnellstmöglich Busse auf den Strecken der Nachbuslinien 90 bis 94 im 30-Minuten-Takt verkehren. Ab 1:00 Uhr gilt der reguläre Stundentakt der Nachtbuslinien. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gilt demnach wieder der reguläre Feiertagsfahrplan.
Insgesamt waren rund 4000 Menschen im Einsatz, davon 900 Polizisten, dazu kamen Feuerwehr, THW, Polizei die Hilfsorganisationen ASB, BRK, DLRG, Johanniter und Malteser sowie Einsatzkräfte von Stadt, Stadtwerke, Kliniken, Altenheimen, Unterkünften u.a.
Die Fliegerbombe soll nach der Entschärfung abtransportiert werden, Datum und Zielort werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben. (PM/flo)
Foto: Stadt Augsburg






