Effektive Wege Strom zu sparen

Effektive Wege Strom zu sparen

Wer erinnert sich nicht an die Ermahnungen der Eltern, wenn es darum geht, das Licht auszumachen und die Musikanlage oder den Fernseher auszustellen, wenn man sich nicht im selben Raum befindet. Viele kennen das sicherlich noch gut von früher. Heute ist das nicht unbedingt viel anders, schließlich kostet ein verschwenderisches Verhalten beim Energieverbrauch auch viel Geld. Das ist gerade Kindern und Heranwachsenden nicht immer bewusst. Aber heutzutage ist es auch bekannt, dass Energiesparen nicht nur für einen selbst finanziell von Vorteil ist, sondern, dass es ebenso von Bedeutung ist, einen Beitrag zur Energiewende und gegen den Klimawandel zu leisten.

Das kann man nämlich sehr gut im Alltag mit kleinen Handlungen schaffen und damit etwas Gutes für die Umwelt tun. Man darf nicht unterschätzen, dass man mit dem Verhalten in den eigenen vier Wänden einen bedeutenden Einfluss auf den Energieverbrauch hat. Denn man verbraucht Energie durch ganz viele Handlungen am Tag wie zum Beispiel dadurch, wenn die Heizung aufgedreht wird, man die Kaffeemaschine oder den Wasserkocher benutzt, man Radio hört oder fernsieht. Ständig wird so oder noch durch viele andere Dinge mehr Strom und Energie benötigt. Nach wie vor wird der meiste Strom aus fossilen Energieträgern gewonnen (zum Beispiel durch Kohle und Atomkraftwerke). Wir haben es durch unseren Stromverbrauch mit in der Hand, wie viel Kohlendioxid freigesetzt wird. Man kann Zuhause einiges machen, um Energie und nebenbei auch noch einiges an Geld zu sparen.

Einige Tipps, mit denen man einfach Strom sparen kann

Zuerst den Stromanbieter mit anderen Stromversorgern vergleichen

Einmal sich die Mühe machen und den eigenen Stromanbieter mit anderen zu vergleichen, kann der erste und auch lohnende Schritt sein. Denn es kann sich definitiv auszahlen, den Stromanbieter zu wechseln. Oft sind die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern recht groß geworden. Die große Tarifvielfalt macht die Entscheidung auch nicht unbedingt einfacher. Trotzdem kann sich ein wenig Aufwand sehr lohnen. Die Seite https://www.allaboutenergy.de/ kann beispielsweise dabei helfen, so einen umfassenden Vergleich durchzuführen.

Geräte ohne Akku sind sparsamer

Vielleicht ist es noch nicht allen bekannt, dass tatsächlich Geräte wie Telefone, Rasierapparate oder auch elektrische Zahnbürsten als Akku-Geräte deutlich mehr Energie verbrauchen sollen, als es mit einem direkten Netzanschluss der Fall wäre. Über die Effizienz der Geräte bei einem Neukauf kann man mehr über das EU-Energielabel erfahren.

Den Stecker herausziehen

Der Stand-by-Betrieb ist zwar bequem und praktisch, aber er kostet einen im Jahr auch einiges an Geld. Besser und vor allem sehr einfach ist es, den Stecker zu ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Netzschalter anzuschaffen. Dann reicht ein einfacher Knopfdruck aus, um ein oder gleich mehrere Geräte vom Strom zu trennen. Das lohnt sich auch besonders bei einem Computer. Denn man sollte berücksichtigen, dass dieser ca. 70 Prozent der Energie auch dann verbrauchen soll, wenn gar nicht daran gearbeitet wird.

Einen sparsamen Kühlschrank an den richtigen Platz stellen

Wenn man einen neuen Kühlschrank anschaffen will, sollte man auf den Stromverbrauch achten. Anhand des Energielabels kann man leicht erkennen, wie sparsam die Geräte sind. Zu empfehlen ist mindestens A++ oder A+++. Auch sollte man gut überlegen, wie groß das Gerät wirklich sein muss und, ob ein Gefrierfach benötigt wird. Mit diesen Überlegungen kann man wieder Geld und Strom sparen. Der Kühlschrank kann man besser an einem kühleren Ort aufstellen und die Kälte sollte nur so hoch eingestellt sein, wie es wirklich notwendig ist (pro Grad sollen rund vier Prozent mehr Strom verbraucht werden). Vielleicht ist es auch im Urlaub möglich, den Kühlschrank abzutauen und auszuschalten.

Richtig heizen und Türen schließen

Bevor die Heizperiode anfängt, sollte man die Heizungen entlüften. Außerdem kann es sehr helfen, die Temperatur individuell für alle Räume einzustellen. Auch hier hilft jeder Grad weniger zu sparen. Dafür kann man folgende Richtwerte zur Hilfe nehmen:

- Im Schlafzimmer ca. 16º bis 18º
- In der Küche ca. 18º bis 20º
- Im Kinderzimmer ca. 20º
- Im Wohnzimmer ca. 20º bis 22º
- Im Bad ca. 23º

Beim Lüften sollten die Fenster nicht dauerhaft gekippt sein. Besser und richtig ist das sogenannte Stoßlüften für jeweils ca. 5 bis 10 Minuten.

Richtig mit dem Licht umgehen

Natürlich sollte nur da das Licht an sein, wo es auch wirklich benötigt wird. Zudem kann man mit Energiesparlampen im Vergleich zu den herkömmlichen Glühlampen viel Energie sparen. Eine vielleicht noch bessere Alternative kann eine LED-Lampe sein. Zwar sind sie in der Anschaffung teurer, aber das wird sich durch den geringeren Energieverbrauch bald wieder ausgleichen.

Küchenhelfer nutzen

Anstelle des Herds kann man energiesparend auch zum Beispiel einen Wasserkocher oder einen Eierkocher nutzen. Man sollte beim Wasserkocher darauf achten, nicht mehr Wasser als notwendig zu verwenden, damit der Energiebedarf nicht unnötig hoch ist.

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