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Eine Straßenbahn im Wasserdesign

Passend zum UNESCO-Welterbe: Wassertram rollt durch Augsburg

Passend zum UNESCO-Welterbe-Titel fährt ab sofort eine Straßenbahn mit dem Thema Trinkwasser durch Augsburg. Die Wassertram der Stadtwerke Augsburg (swa) soll zeigen, dass das swa Trinkwasser aus dem Siebentischwald eines der besten Europas ist: naturbelassen, kontrolliert und ständig frisch am Wasserhahn verfügbar.Auf der Straßenbahn werden Menschen gezeigt, die Trinkwasser nutzen. Der Hintergrund ist ein Feld mit Mohnblumen, ein mittlerweile bekanntes Motiv aus dem Siebentischwald, aus dem das Augsburger Trinkwasser kommt.

„Wir wollen mit der Wassertram unser UNSCO-Welterbe in der Stadt alltäglich sichtbar machen“, sagt swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. „Und wir wollen auch bewusstmachen, dass qualitativ hochwertiges Trinkwasser nicht selbstverständlich ist.“ Das werde in Augsburg nur durch den konsequenten Naturschutz und die Pflege der Trinkwasserschutzgebiete auch für die nächsten Generationen gesichert. „Die Augsburgerinnen und Augsburger sind stolz auf ihr hervorragendes Trinkwasser, und das wollen wir mit der Tram zeigen“, so Casazza.

Der UNESCO-Titel sei aber auch ein Auftrag für die Stadtwerke auf die Folgen der Klimaveränderung und einer weltweiten Kommerzialisierung der Wasserversorgung aufmerksam zu machen. „Wenn heute schon über zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, sollte das für alle ein Alarmsignal sein“, so Casazza.

Naturbelassenes und unbehandeltes Trinkwasser mit bester Wasserqualität liefern die swa an alle Augsburger Haushalte und über die Stadtgrenzen hinaus. Zudem sind im gesamten Augsburger Stadtgebiet verteilt über 20 kostenlose Trinkbrunnen zu finden, an denen sich jeder gratis bedienen kann. Die Qualität des Augsburger Trinkwassers wird regelmäßig kontrolliert und mit einer Vielzahl an Wasserproben gesichert. Die dauerhafte Überwachung bestätigt die ausgezeichnete Qualität des Wassers. Das swa Trinkwasser muss weder aufbereitet noch gechlort werden, es sind keinerlei Medikamentenrückstände oder sonstige Schadstoffe nachweisbar und auch der Nitratgehalt liegt mit weniger als zehn Milligramm pro Liter (mg/l) weiter unter dem gesetzlichen Grenzwert von 50 mg/l. „Diese hohe Qualität können wir nur sichern, indem alle zusammenwirken, die Stadtwerke, die Forstverwaltung der Stadt Augsburg oder der Landschaftspflegeverband“, so Casazza.

In den Wasserschutzgebieten sorgen die swa zusammen mit der städtischen Fortverwaltung und dem Landschaftspflegeverband zudem dafür, dass die Umwelt in den Auen, Fluren und Wäldern im Quellgebiet des Augsburger Trinkwassers besonderen Schutz genießt. (pm)

Foto: swa / Bernd Jaufmann

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