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Flüchtlinge im Mittelmeer
In den letzten vier Jahren über 14.000 Tote allein zwischen Libyen und Italien, über 300 weitere Tote bereits in den ersten Januarwochen, zeigen, dass die Katastrophe - allen Verlautbarungen zum Trotz weiter anhält. In den letzten Jahren haben sich an der Überwachung der europäischen Grenze im Mittelmeer sehr unterschiedlichen Akteure beteiligt: zunächst Italien mit der Operation "Mare Nostrum", dann FRONTEX mit der Operation "Triton".
Inzwischen sind viele NGOs im Mittelmeer für die Notseerettung von Flüchtlingen aktiv. Im Februar 2017 traf Italien mit Libyen eine Vereinbarung: Die Italiener bilden die libysche Küstenwache aus, unterstützen sie finanziell und die Libyer fangen Schlepperboote ab, bevor sie in internationale Gewässer gelangen. Doch das Sterben auf dem Mittelmeer geht weiter.
Berichten wird Michael Buschheuer, Gründer von Sea-Eye. Der Verein aus Regensburg ist im Mittelmeer aktiv mit dem Hauptziel, schiffbrüchige Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa zu retten.
Datum: 08. Mai
Zeit: 19:00 - 21:00
Ort: Café Tür an Tür, Wertachstraße 29






