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Konzert und Gespräch zu 80 Jahre Befreiung

Film, Zeitzeugengespräch und Musik erinnern zum 80. Jahrestag des Kriegsendes an Holocaust-Überlebende

„Lang ist der Weg“ – 80 Jahre Befreiung

Film, Zeitzeugengespräch und Musik erinnern zum 80. Jahrestag des Kriegsendes an die Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden in der Nachkriegszeit und die lange Anerkennungsgeschichte der Opfergruppen – mit Stimmen der Überlebenden und Liedern des Widerstands
7. Mai | 19 Uhr | Kulturhaus abraxas

Im Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal
Dabei war für die in den Konzentrationslagern Befreiten mit dem 8. Mai keineswegs alles vorbei. Welche Erinnerungen verbinden Überlebende mit diesem Tag und das Leben in der vom Nationalsozialismus geprägten Nachkriegsgesellschaft? Daran erinnert am 7. Mai um 19 Uhr im Kulturhaus abraxas eine Gedenkveranstaltung unter dem Titel »‘Lang ist der Weg‘ - 80 Jahre Befreiung«. Die Veranstaltung verbindet Film, Gespräch und Musik und thematisiert die Erfahrungen von Überlebenden des Holocaust sowie die späte Anerkennung des Leids verschiedener Opfergruppen.

Gezeigt werden Ausschnitte aus dem Film Lang ist der Weg – einem der frühesten filmischen Zeugnisse von Überlebenden der Schoa
Der Spielfilm entstand 1948 und ist ein eindrücklicher Versuch das unmittelbar zuvor Geschehene für die Zukunft festzuhalten.Ebenfalls lang war der Weg, bis die Mehrheitsgesellschaft das Leid und die Verfolgung der Sinti*zze und Rom*nja, der Jüdinnen und Juden und anderer Opfergruppen anerkannte. Davon berichten im anschließenden Zeitzeugengespräch Vertreter*innen der zweiten Generation. Dr. Carmen Reichert, Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben betont: „Der 8. Mai ist ein Schlüsseldatum der deutschen Geschichte – ein Tag der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime. Gerade deshalb ist es entscheidend, dass wir den Blick auf die Perspektiven der Überlebenden richten: auf ihr Erleben, ihre Stimmen, ihre Erinnerungen. Sie mahnen uns, wie lang der Weg zu Gerechtigkeit und Anerkennung wirklich war – und oft noch ist.“ Für die musikalische Gestaltung sorgen Daniel Stratievsky, Tara Daphne Bethke und Lisa Herzenberger. Sie präsentieren Lieder des Widerstands in Romanes und Jiddisch.

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