Run auf die Lastenradförderung!

Einen regelrechten Run erlebte die Stadt Augsburg in Sachen Lastenradförderung! Die Flut der Anträge überschritten die Fördergelder um 80 Prozent. Weitere Anträge können leider nicht mehr angenommen werden.

Der Fördertopf für die einfache Nutzung war bereits innerhalb des ersten Tages (1. Juli 2019) ausgeschöpft. Insgesamt wurden 80 Prozent mehr Anträge gestellt, als Fördergelder zur Verfügung stehen. 50 Prozent der 100.000 Euro umfassenden Förderung waren Nutzerinnen und Nutzern vorbehalten, die das Rad im Sharing nutzen. Auch diese Gelder (geteilte Nutzung) sind nun abgerufen. Das bedeutet, dass derzeit keine Anträge mehr angenommen werden können. Alle Anträge werden jetzt genau geprüft. Eventuell besteht dann noch einmal eine Option Anträge einzureichen.

„Wir sind überwältigt von dem großen Interesse an unserer Lastenradförderung. Wenn sich durch diese neuen Lastenräder der innerstädtische motorisierte Individualverkehr reduziert, haben wir einen wichtigen Baustein gesetzt hin zur nachhaltigen Mobilität und dem Klimaschutz. Leider bedeutet dieser Andrang auch, dass unser Fördertopf ausgeschöpft ist“, so Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration.

Erster Förderbescheid auf Radlnacht übergeben

Der erste genehmigte Förderbescheid in Höhe von fast 800 Euro übergab Reiner Erben zum Auftakt der Radlnacht an die glückliche Nutzerin. Die durchschnittliche Förderung aller Anträge liegt bei rund 888 Euro. Neben dem Förderbescheid gab Erben auch die offiziellen Aufkleber aus. Diese müssen auf dem geförderten Rad angebracht werden.

#AugsburgAtmet: Lastenradförderung

Die Lastenradförderung ist Teil des stadtweiten, mehrjährigen Mitmach-Programms „Augsburg atmet – fürs gute Leben in der Stadt“. Dieses bündelt und kommuniziert bestehende, aber auch neue Projekte aus den Bereichen Mobilität (zum Beispiel Lastenradförderung), Luftreinhaltung, Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz. Die Themen werden öffentlichkeitswirksam, transparent und verständlich dargestellt. Ziel ist es, die gesamte Stadtgesellschaft im Sinne der Zukunftsleitlinien der Stadt zu sensibilisieren, zu motivieren und zum Mitmachen anzuregen. Die nachhaltige Ausgewogenheit von ökologischen,
ökonomischen, kulturellen und sozialen Qualitäten soll zudem durch neue Ideen und Projekte Schritt für Schritt im Sinne eines guten Stadtlebens gemeinsam entwickelt werden. (pm)

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