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Stadtquartier Kammgarn ausgezeichnet
In München ist am Dienstag zum ersten Mal der "Preis für Baukultur der Metropolregion München" vergeben worden. Der Spitzenplatz in der Kategorie "Gemischt genutzte Quartiere" ging dabei an die Stadt Augsburg für das "Stadtquartier Kammgarnspinnerei". Die Jury lobte die "beispielhafte Weise, wie ein ehemals industriell genutztes, nicht zugängliches Gebiet in ein zeitgemäßes, offenes Stadtquartier mit einem sehr breiten Nutzungsspektrum, kulturellen Leuchtturmprojekten und einer hohen Aufenthaltsqualität transformiert werden kann."
In der Kategorie "Mehrfamilienhäuser" siegte die Wohnbebauung Bad-Schachener-Straße München. Bei der Preisverleihung im Haus der Architektur freuten sich u.a. Augsburgs Baureferent Gerd Merkle und Stadtplanungsamtleiter Norbert Diener über die Auszeichnung im Beisein von Staatsminister Joachim Herrmann. Eine Anerkennung bekam auch der Generationenpark Königsbrunn.
Die Dokumentation über alle Preisträger findet ihr hier. Und wer schon länger der Meinung ist, moderne Architektur wäre ungefähr so einfallsreich wie die letzten acht AC/DC-Alben, darf sich bestätigt fühlen, trotz all der bunten Glas-Beton-Stahl-Welt eint nahezu alle Gewinnerbeiträge eine bewährte Form: der Klotz mit Löchern. Aber das ist natürlich Geschmackssache... (flo)
Bild oben: Kammgarnspinnerei (Foto: Stadt Augsburg)
unten:
Bad-Schachener-Straße München (2x), Generationenpark Königsbrunn
Bei der Preisverleihung v.l.: Architekt Thomas Glogger, Projektgesellschaftsgeschäftsführer Heinz Schnürch, Stadtplanungsamtleiter Norbert Diener und Baureferent Gerd Merkle (Foto: EMM)






