Taschendiebstähle in Deutschland

Klau-Hochburgen: Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Köln

Was hat Düsseldorf an Rekorden zu bieten – außer der angeblich längsten Theke der Welt? Eine rekordverdächtige Taschendiebstahlquote! Und das schon seit Jahren. Nirgendwo in der Republik ereignen sich so viele Diebstähle pro Einwohner wie in der NRW-Landeshauptstadt. Im Jahr 2016 waren es 1.314 Straftaten je 100.000 Einwohner (8.041 Taschendiebstähle insgesamt). Keine Eintagsfliege - das hohe Niveau ist gleichbleibend: 8.605 (2015), 8.141 (2014) und 8.299 (2013). Wie in Stein gemeißelt sind auch die schlechte Aufklärungsquote und die hohe Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger (TV): 5,3% Aufklärung.

Ähnlich frustrierend sieht es in zahlreichen anderen Städten aus. Berlin (Platz 2) verzeichnete 1.271 Straftaten je 100.000 Einwohner. Grundlage hierfür sind sagenhafte 44.722 Taschendiebstähle in 2016 – das ergibt fünf Anzeigen pro Stunde – statistisch betrachtet. Ein Jahr zuvor waren es „nur“ 40.399, im Jahr 2014 fast schon „mickrige“ 32.121. Das bedeutet einen Zuwachs von mehr als 12.000 Straftaten innerhalb von zwei Jahren. Es folgen Hamburg (1.032 je 1000.000 EW, absolut: 18.452) und Köln (937 je 1000.000 EW, absolut: 9.941). Wobei Köln durchaus einen passablen Rückgang der Straftaten von 14.052 (2014) auf unter 10.000 in 2016 zu verzeichnen hat.

Sichere Stadt Augsburg

Und Augsburg? Hier gab es 2016 insgesamt 186 Taschendiebstähle (65 pro 100.000 Einwohner), damit liegt die Lechmetropole erfreulicherweise auf Platz 146, wird als "relative sicher Stadt" eingestuft und ist damit 28% unter dem Bundesdurchschnitt. Die Aufklärungsquote lag bei 7,5%.

Quelle: shopping.de

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