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A Tribute to Gary Moore
Wer Rock- und Bluesgitarre mag und speziell den warmen, druckvollen und Sustainreichen Sound einer Gibson Les Paul, kommt an Gary Moore nicht vorbei! Der aus Belfast/Nordirland stammende Gitarrist, Komponist und Sänger gilt als einer der talentiertesten und emotionalsten Gitarrenvirtuosen der Rockgeschichte. Moores Karriere spannte sich über mehr als vier Jahrzehnte und zeichnete sich durch extreme stilistische Vielfalt aus. Ab 1989 widmete er sich dem Blues, und mit „Still Got The Blues“ stürmte er sogleich die Charts. Gary Moores unverwechselbarer Ton basiert auf einer der legendärsten Kombinationen der Rockgeschichte: einer speziellen Gibson Les Paul Gitarre und laut aufgedrehten Marshall-Verstärkern. Leider ist Gary Moore viel zu früh verstorben, bereits im Alter von nur 58 Jahren.
Doch glücklicherweise gibt es weitere „Gitarrenhelden“, die Gary Moores legendäre Spieltechniken samt seiner einschlägigen Rock- und Bluesnummern hervorragend in Szene setzen können. Und dazu gehört der weithin bekannte Gitarrist, Musikproduzent und Konzertveranstalter Siggi Schwarz! Seine musikalische Inspiration als Gitarrist bekam er im Jahr 1976, als er 18-jährig ein Konzert von Gary Moore mit dessen damaliger Band Colosseum II in Neu-Ulm besuchte und ihn zwei Jahre später auf der Frankfurter Musikmesse persönlich kennenlernen durfte. Im Jahr 2008 organisierte er als Konzertveranstalter in seiner Heimatstadt Heidenheim einen Auftritt für sein Idol. Und nach Moores tragischem Ableben im Jahr 2011 produzierte Siggi Schwarz zusammen mit berühmten Mitstreitern ein Tribute-Album namens „Still Got The Blues (A Tribute to Gary Moore)“ und arrangierte und spielte dazu 14 Songs der Gitarren-Ikone ein. Also allerbeste Voraussetzungen für den verheißungsvollen Gary Moore-Tribute-Abend in der bekannten Live- und Partylocation Spectrum Club Augsburg am 24.9.2026! Pünktlich um halb neun betraten die Musiker die Bühne, nämlich Siggi Schwarz (Guitar) mit seinen „Friends“, nämlich Tom Cròel (Vocals – Mitstreiter beim Tribute-Album), Max Hunt (Keyboards – aus London, spielte mit YES, Marillion), Danny O’Steen (Bass – aus Detroit/USA) und Maximilian „Maxx“ Hertweck (Drums – ein junges Talent aus Augsburg).
Dieses hochkarätige Line-up legte also los, nämlich mit dem Opener „Midnight Blues”, und sogleich sprang der „Gary Moore-Funke“ auf das Publikum über! Es folgte weitere Bluesnummern, aber auch Rocker, Hymnen und Balladen wie „Since I Met You Baby”, „Walkin' by Myself”, „The Sky is Crying”, „King of The Blues”, „Further on up The Road”, „Over The Hills an Far Away“, „Parisienne Walkways”, „Cold Day in Hell”, „The Blues is Alright”, „Empty Rooms” und natürlich das berühmet „Still Got The Blues“. Es war beeindruckend, wie originalgetreu Siggi Schwarz die Spieltechniken Moores darbot, also die intensiven Bendings und Pre-Bends, das kraftvolle Rock-Vibrato, die flüssigen Läufe mit superschnellen Anschlagtechniken oder reine Legato-Passagen auf einer Saite, zudem die Wechsel von Dynamik und Pausen, bei denen immer wieder das scheinbar unendliche Les Paul- Sustain zelebriert wurde. Die Band sorgte für ein solides Fundament, und Sänger Tom veredelte mit seiner kraftvollen und wandelbaren Stimme sowie der überzeugenden Ausstrahlung die Moore’schen Gesangspassagen. Insofern sehr passend, dass Siggi in seiner sympathischen Ansprache ans Publikum betonte, dass er und die Band Gary Moore nicht covert, da unmöglich, aber nach besten Kräften interpretiert! Davon wollte man nicht genug haben, und so ließen sich Siggi Schwarz & Friends vom jubelnden Publikum noch einige Zugaben abringen.
Detaillierte Informationen zu Siggi Schwarz und seinem umfangreichen Wirken gibt es unter: www.siggi-schwarz.de
Bericht & Fotos: Jochen Cantner






