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Ein Kulturzentrum in der Maxstraße?

Die "Polit-WG" hat vor dem Leopold-Mozart-Zentrum in der Maxstraße auf den kommenden Auszug der Institution und die unsichere Zukunft des Gebäudes aufmerksam gemacht...

Die Augsburger Wählergemeinschaft "Polit-WG" hat am Donnerstag mit einer kurzen Aktion vor dem Leopold-Mozart-Zentrum (LMZ) auf den kommenden Auszug der Institution und die unsichere Zukunft des Gebäudes aufmerksam gemacht. Nach dem kurzen Ständchen eines Quartetts, in dem auch drei LMZ-Studenten vertreten waren, formulierten die "WGler" Anil Jain (im Bild links), Oliver Novak, Manfred Hörr, David Jahnke und Gerald Fiebig ihre Überlegungen.

Ihrer Meinung nach sollte das Anwesen in der Maximilianstraße in städtischer Hand bleiben und in Zukunft ein Kulturzentrum beherbergen, "mit einem breiten Angebot von Kunst und Musik, Bühnen, Werkstatt- und Produktionsräumen für unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen". Dabei beriefen sie sich u.a. auf den bekannten Frankfurter Architekten Christoph Mäckler, der erst vor drei Wochen auf einem Symposion zum Städtebau in Augsburg gemahnt hatte: "Attraktivität bekommen Sie nicht allein mit schöner Architektur, sondern mit bürgerschaftlichem Leben in der Stadt."

Dass Kreativareale wie der Kulturpark West, die Ballonfabrik oder Die Direktion meistens in der Peripherie beheimatet sind, ist den Aktivisten ein Dorn im Auge. "Wer nicht will, dass Komasaufen das einzige Angebot der Maxstraße für junge Menschen bleibt, darf die Gestaltung der Straße nicht den privatwirtschaftlichen Interessen von Gastrononemn und Einzelhändlern überlassen", so die Wählergemeinschaft.

Der in der Maxstraße untergebrachte Teil des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg soll in das Postgebäude an der Grottenau umziehen. Ein Termin ist noch unsicher, laut der Polit-WG ist mittlerweile das Jahr 2015 geplant. Was danach mit dem Gebäude passieren soll, ist demnach noch ungewiss.

Für den kommenden Mittwoch, 06.11., lädt die Polit-WG, die bei der Kommunalwahl im März 2014 zum ersten Mal antreten will, zusammen mit Attac Augsburg in die Gaststätte Rheingold (Prinzstraße 14) zu einer Diskussion über die kommunale Energieversorgung. (flo)

Fotos unten: Christian Menkel

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