Wie funktioniert der Zufallszahlengenerator?

Wie funktioniert der Zufallszahlengenerator?

Immer wieder hört man mit Bezug auf online Spiele, besonders bei den Loot Boxen, den Ausdruck RNG – auf Englisch als „random number generator“ bekannt, im deutschen ist das der Zufallszahlengenerator. Hiermit wird ausgesagt, dass Spiele durch das Prinzip Zufall geleitet werden. Jede Aktion mit einem zufälligen zahlen Generator hat kein vorhersehbares Ergebnis. Das soll das Spiel fair machen. Tut es aber auch? Ein Blick hinter die Technik deckt auf.

In so ziemlich jedem Spiel vorhanden

Ein Zufallszahlengenerator ist ein Algorithmus, der Zufallszahlen erzeugt. In Videospielen werden diese Zufallszahlen verwendet, um zufällige Ereignisse zu bestimmen, zum Beispiel Ihre Chance, einen kritischen Treffer zu landen oder einen seltenen Gegenstand aufzunehmen. Er ist ein entscheidender Faktor in vielen modernen Spielen. Sie sind der Grund, warum Sie immer auf einzigartige Pokémon triffst, warum Gegenstände bei Mario Kart jedes Mal anders sind und warum man zufällig einen super coolen Schatz in Skyrim auf Anhieb findet findest (oder nicht). Ohne dieses Prinzip Zufall wären die Spiele zu schnell vorhersehbar und würden schnell ihren Spaß verlieren. Allerdings gilt es zu unterscheiden zwischen Software und Hardware bei den Zufallsgeneratoren.

Software

Software-RNGs nutzen mathematische Algorithmen, um Zufallszahlen zu generieren, und initialisieren den Algorithmus mit einem "Startwert", der aus einer sich wiederholenden Operation im Computer abgeleitet wurde, wie z. B. Tastenanschlägen, laufenden Prozessen, der Uhr des Computers oder Mausbewegungen. Es ist jedoch äußerst schwierig, einen vollständig zufälligen Startwert zu erhalten, da die meisten dieser Operationen nur Ansätze mit einem kleinen Wertebereich liefern. Hier gibt es also Möglichkeiten, den Ausgang zu beeinflussen.

Hardware

Hardware-RNGs erfordern keinen Startwert, da Hardware-Zufallszahlen keine berechneten Werte sind. Sie werden nicht durch einen wiederholbaren Algorithmus abgeleitet. Hardware-generierte Zufallszahlen sind vielmehr digitalisierte Schnappschüsse von natürlich vorkommendem Ereignissen. Da es keinen Algorithmus und keine sich wiederholenden Zahlenfolgen gibt, selbst wenn ein Hacker eine Zahl bestimmen könnte, wäre er nicht in der Lage, damit zukünftige Zahlen vorherzusagen. Aus diesem Grund werden Hardware-RNGs als die sicherste Variante der Zufallsgeneratoren bezeichnet.

Das Beispiel Casino

Zufallszahlengenerator kommen bevorzugt bei Slots zum Einsatz, um hier ein immer wieder einzigartiges – im wahrsten Sinne des Wortes – Spielerlebnis zu forcieren. Sie weisen jedem Symbol auf einer Rolle einen Wert zu. Ein Beispiel: Es gibt 12 Symbole pro Rolle, und dies ist ein Spielautomat mit 5 Walzen. Das RNG würde für jede der 5 Rollen einen Wert von 1-12 ergeben. Das Ergebnis wären 5 verschiedene Symbole. Und wenn diese 5 "zufälligen" Symbole eine Gewinnkombination ergeben, gewinnt der Spieler. Spiele Crazy Time Live bei Leovegas um das selber herauszufinden.

Ist der Zufallszahlengenerator unschlagbar?

Theoretisch können die Generatoren betrogen werden, aber die meisten Menschen sind nicht in der Lage, dies zu tun. Es gibt nur so viele bekannte Algorithmen auf der Welt. Wenn also eine Person weiß, welche Startnummern und Algorithmen im jeweiligen Online Casino verwenden wird, kann diese Informationen genutzt werden. Da diese Werte aber immer wieder verändert werden, ist kein falsches Spiel möglich. Das ist gut zu wissen, sodass man sich ganz dem Zufall verschreiben kann.

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